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die sosse ...

... ein Beitrag zum Thema "wie die Gastronomie heutzutage so tickt".

Ist zwar gestern passiert, hat jetzt aber überhaupt nichts mit dem Treffen zu tun ... ist aber ein schönes Beispiel für die neue Zeit in der Gastronomie.

Auf der Speisekarte steht "für jede Beilagenänderung berechnen wir 1,50 Euro" ... als wäre das ein Aufwand, statt Pommes extra zu fritieren ein paar Kartoffeln aus der Pfanne mit den Bratkartoffeln zu nehmen ... denn zu vielen Gerichten gibts diese Kartoffeln, also sind sie eh da. Diese Regelung mit den extra Kosten steht natürlich nicht auf der Speisekarte, die im Internet zum Download angeboten wird, das mal nebenbei.

Hab ich jetzt nur mal bemerkt, hat mich ja gar nicht betroffen, denn ich habe nicht die Beilagen geändert, sondern nur Beilagen bestellt. "Einmal Bratkartoffeln und einmal Spätzle bitte und Soße dazu" ... welche Soße ich wollte ... Braten-, Rahm- oder Jäger- ... ich hatte mich für Jägersoße entschieden. Und ich wusste, dass Soße auch extra kostet, denn auf der Karte steht "zusätzlich Soße 2 Euro".

Später sah das auf dem Zettel so aus ...



... upps ... wieso 3 Euro ... ich bin nochmal zurück und habe nachgefragt ... ja, ich hätte Jägersoße bestellt und da gäbe es die interne Regelung, dass die 1 Euro mehr kostet. Ich hab dann darum gebeten, das in der Karte auch so zu schreiben. Erst später habe ich gesehen, dass nicht nur die "extra Soße" um 1 Euro erhöht wurde, sondern auch noch zusätzlich 1 Euro für Jägersoße berechnet wurde.

Da soll sich die Gastronomie nicht wundern, wenn manche Gäste seltener kommen oder erst gar nicht. Aber wahrscheinlich wird das heute als "normal" empfunden, weil das viele Gastronomen so machen.

Engelbert 31.05.2026, 16.38

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Kommentare zu diesem Beitrag

17. von Karin v.N.

Was da manchmal in den Lokalen abgeht, da kriegt man schon Zorn. Dass wir für Beilagenänderung bezahlen mussten, kenne ich auch.auch.Schmunzeln musste ich gerade beim Lesen dass man nichts abgerechnet kriegt, wenn man auf die Pommes verzichtet..(ist ja auch eine Beilagenänderung..*gg*) Manche nehmens aber auch von den Lebendigen wenn ich die Preise betrachte...

vom 03.06.2026, 12.12
16. von Therese

@ Brigida

nette Idee vom Hotel!
Wie heißt es so schön: die nehmen es von den Lebendigen.....

vom 02.06.2026, 08.16
15. von Brigida

Ich habe auch was neues erlebt!
Übernachtung Frühstück gebucht ! Super hotel, tolle Zimmer preiswert ok für die Gegend. Gehe zum Frühstück, steht alles auf der Tisch parat. Kaffee holt man sich vom Automaten. Auf dem Tisch gabs eine Portion Müsli, 2 kleine Joghurt, 4 kleine Portionen a Honig, erdbeermarmelade, Nutella, pflaumenmus, 1 kleine Karaffe Orangensaft. 3 winzige Brötchen, das.h. Croissant, Sesam und sonnenblumenbrötchen.
Keine Butter, Wurst, Käse, ei.
Da gab es einen Anschlag auf dem Tisch, muss man zusätzlich bestellen und einzeln zahlen.

vom 01.06.2026, 13.59
14. von Juttinchen

Wir gehen so gut wie nie essen. Aber das ist schon happig. Ein Grund mehr für mich, die Gastronomen links liegen zu lassen.
Heidi hat uns vor einigen Tagen zum verspäteten Geburtstagsessen zum Italiener eingeladen. Sie und ich hatten jeweils einen Salatteller mit gegrilltem Hähnchenfleisch. Sie mit einem Dressing aus Essig+Öl und ich mit Sahne. Dazu gab es pro Person ein Körbchen mit je 4 ofenwarmen Pizzabrötchen. Der Preis pro Person war mit 14,80 sehr moderat. Es war so reichhaltig, dass wir die Hälfte mit nach Hause genommen haben. Es geht auch ohne Aufpreis.

vom 01.06.2026, 13.44
13. von Irène

Wir gehen so 2 bis 3 Mal pro Monat auswärts essen, sowohl hier in der Schweiz wie auch im Schwarzwald. Da steht auf jeder Speisekarte "Änderungen 1.50 (Franken oder Euro)". Wir haben öfter mal Sonderwünsche wie andere Beilage oder etwas weniger oder mehr auf der Pizza. Wir haben aber dennoch noch nie etwas für die Änderungen bezahlt (weil wir evtl. in den diversen Lokalen als Stammgäste gelten?). In einer Pizzeria in Lenzkirch kostet das Brot zum Salat 1 Euro pro Person, das wird aber bei der Bestellung so kommuniziert und es gibt dann jeweils pro Person 3 kleine, noch ofenwarme frische Brötchen aus Pizzateig.

Liebe Grüsse aus der Schweiz Irène

vom 01.06.2026, 12.01
12. von owl

Gehört habe ich "sowas" tatsächlich noch nie, aber ich verstehe es total. Es wird soviel umbestellt, dass es für die Bedienung aufwendiger ist, die Bestellung aufzunehmen und auch bei der Zubereitung muss viel mehr auf Sonderwünsche geachtet werden.
Ich fänd ein Baukastensystem, z.B. wie im Steakhaus super, man bestellt jede Komponente einzeln.

vom 01.06.2026, 10.13
11. von KarinSc

Wir gehen schon lange nicht mehr aus zum Essen. Zuletzt waren wir mit Freunden und unseren Kindern und Enkeln im Sommer 2024 in einem Vereinslokal. Dort sitzt man unter Kastanienbäumen.

Zudem schmeckt es mir auch nicht seit gut 10 Jahren, wenn wir im Lokal essen. Meist ist es mir zu salzig und wenn ich nur daran denke, was die für ein billiges Öl verwenden ..... oh Graus.

Vor 30 / 40 Jahren was es in den Lokalen noch einfacher ein vegetarisches Gericht zu bekommen. Seit gut 10 Jahren wird es immer schwieriger. Meist nahm ich Gemüseteller und dann schwimmt das Gemüse im Bratöl. Ich verwende hochwertige Öle, die nicht erhitzt sind und gehe sparsam damit um.

vom 01.06.2026, 09.23
10. von Therese

Also hast du praktisch die Sosse doppelt bezahlt, "interne Regelung" find ich eine lustige Aussage (wenn sie nicht eher zum Heulen wär). Dass nicht alle paar Wochen die Speisekarten neu gedruckt werden, ist verständlich, aber handschriftlich läßt sich bestimmt ein neuer Preis zuschreiben. Der Gast ist König? Schon lange nicht mehr.....Beilagenänderung kostet hier in unseren Lokalen auch öfter mal 1 Euro, mehr mußte noch nie bezahlt werden. Und mein Mann verzichtet grundsätzlich auf Änderung, sucht sich dann lieber ein anderes Gericht, wenn er bezahlten soll. Da ist er geizig.

vom 01.06.2026, 08.06
9. von Lieserl

Mir gehts da wie Ingrid. Änderungen bei Beilagen kosten Maximal 50ct.
Aber: Ich mag keinen Reis, lieber Kartoffeln, kostet nix.
Meine Schwiegertochter ist meist Spätzle mit Soße, geht als Kinderteller, mit 36.
Mein Mann nimmt gern extra viel Soße, ist Service und bekommt automatisch ein Kännchen dazu und dabei ist er nicht der Einzige.
Das Lokal ist jeden Tag voll und ohne Reservierung geht da gar nix...warum wohl?
Wenn ein Lokal derart unverschämt ist und das nicht in der Karte steht, welche Erhöhungen mich erwarten, würde ich nur den ausgedruckten Betrag bezahlen und Fragen, mit welcher Begründung ich die Erhöhung zahlen sollte.

vom 01.06.2026, 07.27
8. von Ingrid S.

Also mir ist das neu, wenn ich mal in Lokalen esse, ist so ein diverser Wucher wie beschrieben nir dabei, also bin ich anscheinend, noch bei Alt- Gastronomen die ihren Beruf mit Liebe und ihren Kunden zuliebe
richtig machen, dann gibts auch zufriedene Kunden, bei manchen wo ich kenne, geht ohe Reservierung nichts, immer gut besucht.

vom 01.06.2026, 06.18
7. von Viola

In unserem Stammlokal kostet eine Beilagenänderung nicht zusätzlich, allerdings ist es auch per se nicht gar so preiswert. Und Bratensossen, etc. Würde ich eh nicht bestellen, das ist eh nur instant. Spargel oder Gemüse esse ich zwar auch manchmal mit Hollondaise, aber auch die wird kaum selbst gemacht im Restaurant. Daher nehme ich meist Butter.
Aber ja, die Gepflogenheiten kenne ich von hier auch. Witzig ist, dass man nicht weniger bezahlen muss, z.b. wenn es bei einem Gericht Reis und Pommes gibt, nimmt mein Mann die Pommes nicht. Wobei - ist ja auch eine Beilagenänderung ....


vom 01.06.2026, 05.13
6. von Gise

Ich aus dem Raum Stuttgart war jetzt 9 Tage lang in einem Hotel in Hamburg, ganz in der Nähe meiner Freundin. Ich als Hotelgast zahlte fürs Frühstück 9,50€, meine Freundin als externer Gast musste pro Frühstück 17,90€ hinblättern. Essen externe Gäste etwa doppelt so viel wie Hausgäste? ?
Die selbe Freundin hat mir erzählt, dass sie in einem Café gefragt wurde, ob sie zu ihrem Kuchen auch Sahne haben möchte. Sie dachte, die 50 Cent mehr gönne sie sich jetzt. Auf dem Kassenbon sah sie dann, dass der Klacks Sahne ZWEI EURO fünfzig gekostet hat.

vom 31.05.2026, 19.33
5. von ReginaE

Kosten für Beilagenänderung gibt es schon lange.
In diesem Falle weiß der Wirt, die Gäste kommen eh nicht mehr, also die Änderung läuft!!

Ein Gegenbeispiel, ein Caterer hatte in den Nebenräumen einer hiesigen Weingärtnergenossenschaft ein Essen beliefert. Div. Fleisch war nicht ganz durch. Das mir bekannte Ehepaar sagte dies bei der Zahlung. Der Caterer erließ den ganzen Rechnungsbetrag mit der Begründung, sein Ofen für das Fleisch habe nicht ordnungsgemäß funktioniert!! Also alles wurde auf Null gestellt und nicht nur Fleisch. Das wollten das Ehepaar keinesfalls. Der Caterer bestand darauf. Ihm war sein Ruf wichtiger als die Rechnungsbegleichung.
Vielleicht war das auch ein Schadensfall. Egal wie, seine Mund-zu-Mund-Empfehlungen waren im wichtig.

vom 31.05.2026, 19.05
4. von MaLu


Ich war vor kurzem in einem Lokal, da bestellten wir nach Speisekarte. Als zum Schluß die Rechnung kam, beschwerte sich gleich die erste, dass die Rechnung zu hoch ist. Die lapidare Antwort des Wirtes war, die Preise auf der Karte stimmen nicht mehr. Wir haben jetzt nichts gesagt, da wir uns den Tag nicht vermiesen wollten, aber wir gehen da nicht mehr hin.


vom 31.05.2026, 18.49
3. von Gitta

Es melden sich vermutlich zu wenig Gäste, die über diese Regelung verärgert sind......, und dann wird es einfach so weitergemacht.

vom 31.05.2026, 18.41
2. von Thomas J.

Dieses Restaurant hätte mich das erste und letzte mal gesehen.

Abgesehen davon finde ich auch den Trend extrem schlimm keine Preise auf den Karten. Auf solche Überraschungseier hätte ich auch keine Lust und würde das Lokal ebenso schnell wieder verlassen.

vom 31.05.2026, 18.19
1. von gerhard aus bayern

eine beilagenänderung kostet hier schon ewig fast überallk 1 oder 2 euro mehr.

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